Leidenschaftliche, passionierte und vor allem um Geld spielende Zocker benötigen neben Ausdauer und guten Nerven vor allem eines: Zeit. Sind sie bei einem Spiel gerade in Höchstform oder spielen neue Levels frei ist es nicht nur ärgerlich, sondern auch spielvernichtend abbrechen und zur Arbeit gehen zu müssen. Sie sind dann oft völlig gestresst und frustriert und wünschen sich nichts sehnlicher herbei, als ein paar freie Tage zu haben, um ein bisschen ausspannen zu können und vielleicht auch in Ruhe zu zocken.
Für den kleinen Geldbeutel gibt es seit geraumer Zeit eine tolle Möglichkeit, seine freien Tage fern der Heimat zu genießen: das Couchsurfing. Couchsurfing ist eigentlich genau das, was es wörtlich übersetzt heißt: Man surft von einem Sofa zum nächsten – und hat damit eine günstige Übernachtungsmöglichkeit.
Im Internet gibt es verschiedene Couchsurfing-Portale. Dort kann man mehr über Couchsurfing erfahren, nach freien Übernachtungsmöglichkeiten suchen und auch gleich eine Anfrage starten. Voraussetzung für eine Buchung bei den meisten Couchsurf-Seiten ist die eigene Bereitschaft, selbst Gastgeber für jemanden in seinen eigenen vier Wänden zu sein – ein klassisches Win-Win-Prinzip.
Fragt man Couchsurfer nach den Entscheidungsgründen für diese Form des Urlaubs, werden unterschiedliche Motivationen genannt. Hauptsächlich spielt natürlich der finanzielle Faktor eine Rolle – wer kann schon in einer Metropole wie London oder Barcelona völlig umsonst schlafen? Zudem ist es eine spannende Angelegenheit, in die Privatsphäre eines fremden Menschen zu nächtigen und dessen Gast zu sein, obwohl man ihn überhaupt nicht kennt. Aber das schätzen manche Fans des Couchsurfens eben gerade: den gewissen Überraschungsfaktor. Man weiß nicht genau, was einen erwartet und meistens wird man sehr positiv überrascht. Denn Menschen, die einen Couchsurfingplatz anbieten, sind Couchsurfer aus Leidenschaft. Sie haben keinerlei finanziellen Vorteil aus der Sache, lieben es jedoch Gastgeber zu sein und neue Menschen kennenzulernen. Genau das schätzen Couchsurfer wohl am meisten: den Kontakt zu den Einheimischen des Landes.
Couchsurfing ist jedoch kein Trip ins vollkommen Ungewisse. Die Portale haben viele Möglichkeiten für beide Seiten geschaffen, sich im Vorfeld darüber zu informieren, wer der andere ist. Wer ein vollständiges Profil von sich erstellt hat auch höhere Chancen, als möglicher Gast ausgewählt zu werden. Auch die angebotene Schlafmöglichkeit kann genau beschrieben werden, sodass der potenzielle Gast sich besser entscheiden kann, welches Plätzchen für ihn das passendere ist. Generell ist es ganz sinnvoll, erst ein paar Surfer bei sich schlafen zu lassen. Der Austausch mit ihnen bringt sicherlich wertvolle Tipps und die Tatsache, dass dabei positive Rezensionen über die eigene Person bzw. die Schlafmöglichkeit gegeben werden, steigern auch die Chance, im Gegenzug für einen Surfplatz ausgesucht zu werden.
Couchsurfing wird rund um den Globus angeboten. Stark gefragt sind dabei Übernachtungsmöglichkeiten in den Metropolen, da diese immer teuer sind. Außerhalb der Großstädte sind Couchsurfplätze ebenfalls sehr gefragt, um besser mit Land und Leuten in Kontakt zu kommen.
Auch in Europa ist Couchsurfing stark im Kommen. Aktuell gibt es eine starke Ausweitung gen Südwesten, so weist das schöne Portugal – durch seine Atlantiklage übrigens auch zum Surfen auf dem Wasser bestens geeignet – inzwischen auch zahlreiche Gastgeber auf. Für Portugalfans anfänglich zur Auswahl stand Lissabon, die Hauptstadt Portugals. Zwischenzeitlich gibt es viele weitere Gastgeber, vor allem rund um die Ballungs- und Kulturzentren Portugals, sodass beispielsweise auch der Norden mit einer Reise nach Porto lockt. Anreisetechnische Möglichkeiten nach Portugal gibt es per Flugzeug: Immer zur Auswahl stand Lissabon und auch Faro. Mittlerweile fliegen einige Airlines auch nach Porto. Wer viel Zeit für die Anreise hat, wählt den Zug quer durch das schöne Europa. Detaillierte Informationen über Portugal, dem Land der Entdecker für alle diejenigen, die es entdecken wollen, gibt es im Internet, wo man natürlich auch mehr über Couchsurfing erfahren kann.
